„Die Volxküche war ein Ort, da wurde niemand schräg angeguckt“, sagt Jutta Wallerich, eine ehemalige Besetzerin des Heusnerviertels, die bis zum letzten Moment für das Viertel kämpfte. „Ein Ort, an dem alle gleich sind.“

Bochum 1983. Das K14 Café ist ein Projekt, das aus der Arbeitsteilung der Aktiven entsteht. Ein wertvoller Ort für die Menschen im Viertel, die alle so verschieden sind, doch im K14 Café zusammenfinden. Die Bewohner*innen legen zusammen – Im K14 Café wird gemeinsam gekocht und man bekommt für wenig Geld etwas zu essen. Sie teilen sich Waschmaschinen, Telefone und Autos.
Das K14 Café ist auch der Ort, an dem ab Oktober 1983 jeden Sonntag die Viertelversammlungen stattfinden. Hitzige Diskussionen – doch stets spannend und bereichernd, denn in den Sonntagsversammlungen wird besprochen und abgestimmt, wie mit der Situation im Viertel umgegangen wird.

Von Anja Bickele

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