contenthoch3: Mit Schreiben Geld verdienen

Wie funktioniert wirtschaftliches Selfpublishing? Wie verändert die Digitalisierung das Verlagswesen? Was bewirkt die digitale Disruption in der Wertschöpfungskette der Verlage, Autoren und Handel?

Die Konferenz contenthoch3 vernetzt in einem deutschlandweit einmaligen Format Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst und fragt nach den wirtschaftlichen und künstlerischen Potenzialen der Digitalisierung für fiktionale und nicht fiktionale Texte. Wie werden Produktion, Formen, Inhalte, Vermittlung, Rezeption, Verortung und Wertschöpfung von Wortkunst durch Digitalisierung verändert?

In Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum findet die zweite Ausgabe der Digitalkonferenz vom 7. bis zum 8. Dezember 2021 online statt. 

In Form von Einzelvorträgen mit anschließender Fragerunde oder Interviews wird erneut mit Wirtschaftsgrößen, Unternehmer:innen, Professor:innen, Cheflektor:innen, Autor:innen und Studierenden über die Zukunft von Content und die Digitalisierung des Schreibens gesprochen. Wie funktioniert wirtschaftliches Selfpublishing? Wie lassen sich Crowdfunding-Plattformen nutzen? Was genau ist Schreiben für die Suchmaschine? Wie verändern sich die Produktionsbedingungen für das literarische Schreiben durch die Digitalisierung? Wie verändert Digitalität das filmische Erzählen und Arbeiten? Und schlussendlich: was bedeutet die Digitalisierung und die mir ihr einhergehenden Disruption für Verlage, Autoren und Handel.

 

Wir sind gespannt auf die Beiträge und Ergebnisse der zweitägigen Konferenz!

contenthoch3: Mit Schreiben Geld verdienen

Jetzt kostenlos zur zweitägigen digitalen Konferenz anmelden und höchst spannende, persönliche und informationsgeladene Vorträge erleben!

Dienstag, 07.12.2021

  • 10:00

     

    Lesen lesen: PD Dr. Toni Bernhart analysiert digitales Leseverhalten

    In der App »literaturlesen« lesen und erkunden Nutzer:innen 50 kanonische Texte der deutschsprachigen Literatur. Dabei werden Daten über das individuelle Leseverhalten gesammelt, analysiert und visualisiert zum Nachvollziehen durch die Nutzer:innen selbst und für die Forschung. Die gemeinsam vom Deutschen Literaturarchiv Marbach und dem Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen realisierte App ist Teil des Projekts »Literatur digital lesen. Forschung in Aktion«, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird. Die App wird durch ein Leselabor und die neue Dauerausstellung im Literaturmuseum der Moderne des Deutschen Literaturarchivs Marbach erweitert.

     

    Toni Bernhart ist Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Er ist Dozent für Neue Deutsche Literatur am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart, dazu wissenschaftlicher Koordinator des Forschungsprojekts »Literatur digital lesen« am Deutschen Literaturarchiv in Marbach und Dozent für Deutsche Literatur im Studiengang Musikologie der Freien Universität Bozen.

  • 11:00

     

    Zur Zukunft des Verlegens: Alexander Hummelt und Tobias Ott digitalisieren die Verlagswelt

    »Wir können nicht nur sehr gut Bäume bedrucken. Wir stehen für kuratierte, vertrauenswürdige Inhalte. Wir bereichern die Kulturlandschaft – und ja, wir müssen mit all dem auch künftig unser Geld verdienen, auch mit digitalen Geschäftsmodellen« sagt Tobias Ott über das deutsche Verlagswesen bei seiner Dankesrede für die Auszeichnung als »Digital Leader« beim Digital Publishing Award 2020 auf der Frankfurter Buchmesse. Mit Alexander Hummelt von der Digitalplattform »Contenpepper« spricht er über die digitale Zukunft der Verlage und die nötigen technologischen Veränderungen: ein Austausch der Entwickler.

    Alexander Hummelt ist Chief Sales und Chief Marketing Officer sowie Partner bei »Contenpepper«. Die Digital Experience Platform Contentpepper, bzw. das »Publishing Hub« für kleine und mittelständische Verlage verbindet verschiedenste digitale Kanäle in einer gemeinsamen Struktur. Und bietet bei der Monetarisierung neben verschiedenen integrierten digitalen Erlösmodellen, wie Paywalls und Abonnements, die Unterstützung durch eine eigene KI.

     

    Tobias Ott ist Geschäftsführer der pagina Publikationstechnologien. Hervorgegangen aus einer Setzerei kümmert sich das Unternehmen heute um XML-basierte Medienproduktionen, die Einführung zukunftsweisender crossmedialer Strukturen in den Verlagen und entwickelt Software für die Erschließung von Texten für die Geisteswissenschaft. Tobias Ott war Dozent an den Schulen des deutschen Buchhandels und ist Lehrbeauftragter der Hochschule der Medien in Stuttgart.

  • 14:00

     

    Zur Zukunft des Verleihens: Barbara Schleihagen über die Digitalisierung öffentlicher Bibliotheken

    Öffentliche Bibliotheken haben eine große Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung, sagt Barbara Schleihagen: den freien Zugang zu Medien und Informationen für alle Bürger:innen. Die Digitalisierung hat das noch einmal verändert, geradezu revolutioniert. Bei contenthochdrei spricht Barbara Schleihagen über das digitale Lesen und die Erfahrungen, die die öffentlichen Bibliotheken und ihr Publikum in Deutschland, Europa, ja der ganzen Welt mit den neuen Möglichkeiten machen – und welche Erfahrungen noch auf sie zukommen.

     

    Barbara Schleihagen ist Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbands, der über 9000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten und elf Millionen Nutzer:innen vertritt. Von 1996 bis 2000 war sie Direktorin des Europäischen Bibliotheksverbandes EBLIDA, seit 1997 engagiert sie sich beim internationalen Bibliotheksverband IFLA, in dessen Vorstand sie von 2007 bis 2011 gewählt wurde. Von 2011 bis 2017 war sie Mitglied in der Sektion »Management of Library Associations«, auch als Vorsitzende.

  • 15:30

     

    Selberschreiben, selbstverlegen: Autor Matthias Matting über Selfpublishing

    Jedes Jahr erscheinen in den Verlagen ca. 80.000 neue Bücher, dazu ca. 40.000 Werke von Selbstverlegern. Trotzdem erfolgreich veröffentlichen, ein Publikum erreichen, Geld damit verdienen? Matthias Matting hat es geschafft und berichtet bei contenthochdrei von seinen Erfahrungen: als Autor, als Gründer und Redakteur des Fachportals »Die Self-Publisher-Bibel« sowie als Mitgründer des Deutschen Selfpublisher-Verbands.

     

    Matthias Matting ist Schriftsteller. Unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris veröffentlicht der studierte Physiker bis heute 38 erfolgreiche Science Fiction-Romane und ihre Hörbücher im Selbstverlag. Für das Sachbuch »Reise nach Fukushima« erhielt er 2011 den Neuen Buchpreis von Tagesspiegel, epubli und Zeit Online. 2012 war er Amazon-Jahresbestseller. Er war Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe, und Mitgründer und Vorstand des Selfpublisher Verbands. Daneben war und ist er seit den Tagen des legendären Heimcomputermagazins »64er« als Journalist tätig, unter anderem für Focus, Chip, ComputerBild, Heise, Space und WirtschaftsWoche E-Business.

Mittwoch, 08.12.2021

  • 15:00

     

    Self-Publishing: Wie wird ein Buch erfolgreich? Ein Workshop mit Matthias Matting

    Self-Publishing hat längst den Geruch der Eitelkeit verloren, der es einst umgab. Es erspart den Autor:innen die jahrelange Verlagssuche, hindert aber nicht an einer Karriere im Verlag. Wie funktioniert es? Wie verschaffen sich Autor:innen Gehör? Wie gelingt es, ein Buch erfolgreich zu verkaufen? In seinem Workshop vermittelt Schriftsteller und Selfpublisher Matthias Matting die wesentlichen Elemente des kleinen großen Projekts Selbstverlag. In zwei Stunden geht es um Format, Marketing, Preis, das Publikum und dessen Erwartungen sowie den richtigen Umgang mit Rezensent:innen.

     

    Matthias Matting ist Schriftsteller. Unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris veröffentlicht der studierte Physiker bis heute 38 erfolgreiche Science Fiction-Romane und ihre Hörbücher im Selbstverlag. Für das Sachbuch »Reise nach Fukushima« erhielt er 2011 den Neuen Buchpreis von Tagesspiegel, epubli und Zeit Online. 2012 war er Amazon-Jahresbestseller. Er war Programmleiter eBook bei der Münchner Verlagsgruppe, und Mitgründer und Vorstand des Selfpublisher Verbands. Daneben war und ist er seit den Tagen des legendären Heimcomputermagazins »64er« als Journalist tätig, unter anderem für Focus, Chip, ComputerBild, Heise, Space und WirtschaftsWoche E-Business.

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